Jede große Nummer verdient sich in der PDC über Kurz oder Lang ihren persönlichen Spitznamen.

Von Simon ‘’The Wizard’’ Whitlock über Peter ‘’Snakebite’’ Wright bis hin zur Legende Andy ‘’The Viking’’ Fordham – während einige Spitznamen auf das spezifische Aussehen der Spieler zurückgehen, haben andere ihren Ursprung in alkoholischen Longdrinks. Die Entstehungsgeschichte der Spitznamen ist dabei oftmals so kurios wie unterhaltsam. 

Wie findet man einen guten Dart Spitznamen?

Bei der Auswahl deines persönlichen Dart Spitznamens solltest du deine eigenen Vorlieben, Stärken und Spielweisen berücksichtigen.

Hast du vielleicht einen besonderen Wurfstil oder sind deine Dartpfeile von dir individuell designt? Eventuell können eigene Interessen außerhalb des Dartsports oder gar dein Aussehen ausschlaggebende Faktoren bei der Namensgebung sein. 

Tipp:

Verzichte am besten auf langweilige und generische Namen aus dem Internet. Spitznamen wie Dartinator, Darty McFLy oder Dartmaster sorgen zwar für Schmunzler in der Runde, haben aber wenig persönlichen Wiedererkennungswert und taugen somit nicht viel. 

Durch Freunde

So wie Athleten in der PDC häufig von den Zuschauern getauft werden, werden im Freundeskreis gegenseitig Spitznamen basierend auf besonderen Leistungen oder Charakterzügen verliehen.

Wichtig ist in jedem Fall, dass der Name Authentizität besitzt. Im Endeffekt hast du hier keinen großen Einfluss auf deinen Spitznamen. Und bevor sich dein verliehener Nickname in Stein meißelt, solltest du das Ruder vielleicht selbst in die Hand nehmen. 

Dart Spitznamen Generator

Es klingt zu einfach, um wahr zu sein. Wie schön wäre es, einfach den Vornamen und Nachnamen in ein Feld einzutragen und sich einen perfekten Spitznamen von einem smarten Algorithmus ausspucken zu lassen? 

Nach mehrmaligen Versuchen fällt mein Urteil für Dart Spitznamen Generatoren jedoch sehr bescheiden aus. Spitznamen wie ‘’The Magnet’’, ‘’Poltergeist’’ oder ‘’The Moth’’ überzeugen mich persönlich weniger und rufen stattdessen Erinnerungen an skurrile Bösewichte japanischer Actionstreifen aus den 90ern wach. 

Tipp:

Ein Spitzname ist dein persönliches Markenzeichen und sollte einen Bezug zu deinem Charakter haben. 

Warum haben Dartspieler Spitznamen?

Für Topathleten in der PDC ist ein aussagekräftiger Spitzname obligatorisch. Er steht prägend für die eigene Identität und steigert die Bekanntheit des Spielers.

Als persönliches Markenzeichen dient der Spitzname zudem dazu, sich von anderen Spielern weiter abzuheben.

Allein deswegen liegt bei der Namensfindung besonderer Wert auf Kreativität und Individualität. Schauen wir uns zur Veranschaulichung ein paar Spitznamen der Topathleten in der PDC an: 

  • Simon ‘’The Wizard’’ Whitlock: Mit seinem äußerlichen Erscheinungsbild ähnelt er Zauberern aus dem Fantasy-Genre wie Gandalf oder Dumbledore und trägt fortan stolz den Spitznamen ‘’The Wizard’’. 
  • Adrian ‘’Jackpot’’ Lewis: Während einer Meisterschaft in Las Vegas gewann Adrian Lewis an einem Einarmigen-Banditen satte 75.000 Dollar. Da er zu diesem Zeitpunkt das Mindestalter von 21 Jahren noch nicht erreicht hatte, behielt das Kasino den Betrag ein. Seither erinnert der Spitzname ‘’Jackpot’’ an die bittersüße Geschichte aus Las Vegas.
  • Alan ‘’Chuck’’ Norris: Wohl jeder kennt die Hollywood-Legende Chuck Norris. Als Namensvetter hat sich Alan den Beinamen ‘’Chuck’’ redlich verdient.
  • Raymond ‘’Barney’’ van Barneveld: Kurz und knapp handelt es sich bei ‘’Barney’’ um die Kurzform von Barneveld. 

Braucht man einen Dart Spitznamen?

Beim Dart geht es in erster Linie um den Spielspaß. Ein Spitzname unterstreicht deine Persönlichkeit und hilft dir, ein gewisses Image aufzubauen. Möchtest du den Schritt in die Profiliga wagen, ist ein Spitzname spätestens auf den großen Bühnen in der Dartwelt notwendig. 

Philipp Gilch

Philipp Gilch

Philipp Gilch ist der Gründer von Dart21. Seine Leidenschaft für den Dartsport begann schon vor 15 Jahren im Keller eines Freundes. Seit 2018 spielt er fast täglich, seine Erfahrungen teilt er mit der Community von Dart21. Nachrichtenmagazine mit Millionenpublikum wie der Freitag oder TAG24 haben seine Blogbeiträge bereits gefeatured.